Psychotherapie Kinder
Unterschiedlichste Erfahrungen im Leben eines Kindes können das Potential zu wachsen und sich zu entfalten einschränken oder blockieren.
Mit einer speziell für Kinder entwickelten Spieltherapie werden Kinder dabei unterstützt ihre Anliegen, Probleme und Gefühle spielerisch (Rollenspiele, kreative Medien,…) darzustellen. In der Psychotherapie ist somit Raum für alle Themen, die ein Kind beschäftigen und richtet sich nach dessen Bedürfnissen.
Indikationen könnten zum Beispiel Schulverweigerung, Ängste, traumatische Erlebnisse, Schlafstörungen, depressives oder aggressives Verhalten, Einnässen oder Krisen (Tod, Scheidung etc.) sein.
Es ist die Einbindung der Bezugsperson notwendig und wichtig für den therapeutischen Prozess. Diese Einbindung ist zum Beispiel durch regelmäßige Bezugspersonengespräche angedacht.
Psychotherapie Jugendliche
Im Laufe des Lebens ist das Spannungsfeld zwischen Wandlung und Stabilität allgegenwärtig. Das Jugendalter ist geprägt von großen inneren und äußeren Veränderungen. Die beginnende Loslösung von den Eltern und die Suche nach dem eigenen Ich, den eigenen Werten, Bedürfnissen und Wegen kann eine große Herausforderung sein und immer wieder begleitet von “wollen, sollen, müssen und werden”. Zusätzlich können Jugendliche natürlich genauso wie Erwachsene mit Krisen und belastenden Situationen konfrontiert sein, welche eine zusätzliche Unterstützung notwendig machen.
Abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse können wir im Einzelgespräch und in der weiteren Therapie klären, wie wir uns am Besten Deinen Themen nähern und so gemeinsam neue Wege für Dich entwickeln.
Häufige Themen können sein:

“Frei bist du, “ja!” zu sagen oder “Nein!”
Frei bist du, überall hinzusehen, wohin du willst, auch in kritische Blicke;
Frei bist du, woanders hinzuschauen.
Frei bist du, alles genau zu hören, auch die Zwischentöne.
Frei bist du, dir die Ohren zuzustopfen oder die Stille zu suchen.
Frei bist du, alles zu fühlen und zu empfinden, was dein Körper und deine Seele dir auftun.
Frei bist du, Geheimnisse zu haben, sie zu bewahren und überhaupt nichts zu sagen oder zu zeigen.
Frei bist du, etwas zu wagen und dafür geradezustehen.
Frei bist du, vorsichtig zu sein und dich zu schützen.
Frei bist du, anzunehmen, was andere von dir wollen,
Frei bist du, Forderungen zurückzuweisen.
Frei bist du, auszuwählen aus all dem “man müsste!” – “man sollte!” – “man darf nicht!”
Frei bist du zu einem ganz eigenen Weg.
Trau’ dich! Steh’ für dich ein!
Du kannst in unserem Miteinander wirklich zugegen sein!”
(Langer & Langer (2011): Jugendliche begleiten und beraten. Ernst Reinhardt, GmbH & Co KG, Verlag, München, S. 97-98)